Kapitel 10
Die unterschriebene Selbstverpflichtung
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1 Die das Siegel drückten, waren: Nehemia, der Landpfleger, der Sohn Hachaljas, und Zedekia, Seraja, Asarja, Jeremia und eine lange Reihe von Priestern und Leviten und Obersten des Volks, jeder mit seinem eigenen Namen unter dem Dokument.
2 Es folgen an dieser Stelle im echten Buch alle Unterzeichner einzeln, Priester, Leviten und Volksoberste, gut sechzig Namen, jeder eine eigene Zeile. Wir überspringen die Zeile für Zeile, aber nicht das, was unter allen Zeilen zusammen stand: eine Unterschrift, kein bloßes Kopfnicken.
3 Und das andere Volk, Priester, Leviten, Torhüter, Sänger, Tempeldiener und alle, die sich von den Völkern der Länder abgesondert hatten zum Gesetz Gottes, samt ihren Weibern, Söhnen und Töchtern, alle, die es verstehen konnten,
4 Hielten sich zu ihren Brüdern, den Vornehmsten unter ihnen, und kamen, zu schwören und einen Eid zu geben, dass sie wollten wandeln im Gesetz Gottes, das durch Mose, den Knecht Gottes, gegeben ist, und dass sie wollten halten und tun alle Gebote des HERRN, unsers Herrschers.
5 Auch dass wir unsere Töchter den Völkern des Landes nicht geben und ihre Töchter nicht nehmen wollten unsern Söhnen. Der Punkt stand nicht aus Blutreinheit im Vertrag, sondern weil in jeder gemischten Ehe zuerst der eigene Kalender und die eigene Feiertagsliste verwässerte - eine Sorge um Identität, verpackt als Heiratsregel.
6 Auch wenn die Völker im Lande Ware und allerlei Getreide brächten am Sabbattag zu verkaufen, dass wir nichts von ihnen nehmen wollten am Sabbat und an den heiligen Tagen; und dass wir das siebente Jahr von aller Handarbeit und Schuldforderung freilassen wollten.
7 Ein Ruhetag, der nur dann wirklich einer ist, wenn er auch die Nachbarn zum Warten zwingt. Man kann einen Feiertag nicht allein feiern, wenn der Markt nebenan geöffnet bleibt; das wussten sie bereits, lange vor jeder Ladenschlussdebatte.
8 Und wir stellten uns eine Ordnung, dass wir jährlich den dritten Teil eines Silberlings gäben zum Dienst am Hause unseres Gottes: zu Schaubrot, täglichem Speisopfer, täglichem Brandopfer, den Sabbaten, Neumonden, Festtagen, den geheiligten Dingen und den Sündopfern.
9 Auch warfen wir das Los unter den Priestern, Leviten und dem Volk um das Opfer des Holzes, dass man’s jährlich zu bestimmten Zeiten zum Hause unseres Gottes brächte, zu brennen auf dem Altar des HERRN, wie es geschrieben steht im Gesetz.
10 Auch dass wir bringen wollten die Erstlinge unseres Landes und aller Frucht auf allen Bäumen jährlich zum Hause des HERRN, dazu die Erstgeburt unserer Söhne und unseres Viehes, wie es im Gesetz geschrieben steht.
11 Auch dass wir den Priestern die Erstlinge unseres Teiges und unserer Hebe und der Früchte allerlei Bäume, Mostes und Öls bringen wollten in die Kammern zum Hause unseres Gottes, und den Zehnten vom Acker den Leviten.
12 Und wir wollten das Haus unseres Gottes nicht verlassen. Der letzte Satz dieser Unterschrift war der einzige, der keine Zahl, keine Frist und keinen Prozentsatz enthielt - ein Versprechen ohne Kennzahl, in einem Dokument voller Kennzahlen.