Kapitel 123
Die Augen der Dienerin
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1 Ich hebe meine Augen auf zu dir, der du im Himmel sitzest.
2 Siehe, wie die Augen der Knechte auf die Hände ihrer Herren sehen, wie die Augen der Magd auf die Hände ihrer Frau, so sehen unsre Augen auf den HERRN, unsern Gott, bis er uns gnädig werde.
3 Sei uns gnädig, HERR, sei uns gnädig! Denn wir sind sehr voll Verachtung.
4 Es ist unsrer Seele die Fülle, dass wir spottweise gehalten werden von den Stolzen und verachtet von den Hoffärtigen.
5 Man beachte, wessen Augen hier gesucht werden. Nicht die eines Systems, das gerecht rechnet und niemanden ansieht. Die Augen einer Herrin, die man kennt und die einen kennt.
6 Sei uns gnädig, HERR, bis die Verachtung vergeht, bis die Stolzen genug gespottet haben und wieder still sind.